Herzlich willkommen auf der Seite des Seminars für Religionspädagogik, Katechetik und Fachdidaktik Religion!

 

 

Aktuelle Hinweise

21.01.2019
Tag der offenen Tür an der JGU
Am 30.01.2019 findet der jährliche Tag der offenen Tür der JGU für studieninteressierte Schüler/-innen statt. Unter dem Hashtag #student4aday erkunden Schüler/-innen vieler Schulen den Campus, schnuppern in Lehrveranstaltungen rein und sammeln tolle Eindrücke, die ihnen bei der anstehenden Studienwahl helfen können. Das Lehr-Lern-Forschungslabor wird im Rahmen dieser Veranstaltung vertreten sein und sich von 10-16 Uhr vor der Bereichsbibliothek des Philosophicums präsentieren. Alle Interessierten sind eingeladen, vorbeizuschauen und sich an unserem interaktiven Stand ein Bild von der Projektarbeit zu machen. Mehr Informationen gibt's hier.

20.07.2018
Neue Ausgabe der Katechetischen Blätter
Seit sie denken können, sind heutige junge Menschen mit Smartphones, Internet & Co. vertraut und kennen damit keine Zeit in ihrem Leben ohne die vielfältigen Möglichkeiten der digitalen Medien. Die biografische Prägung dieser »Ureinwohner der digitalisierten Welt« bewirkt neue Formen der Kultur, des Denkens und des Glaubens, der sich Schule und Kirche nicht entziehen können. Die neue Ausgabe der Katechetischen Blätter, konzipiert von Stefan Altmeyer und Helena Stockinger, widmet sich diesmal den 'Digital Natives' und ihrer religiösen Subjektwerdung in Zeiten des Internets.

14.07.2018
Sprechstunde in der vorlesungsfreien Zeit

Sprechstunden bei Herrn Altmeyer finden in der vorlesungsfreien Zeit zu den folgenden Zeiten statt:
23.7., 13-14 Uhr
20.8., 13-14 Uhr
20.9., 11-12 Uhr
wir wünschen allen Studierende eine erholsame Zeit!

05.04.2018
Exkursion "Religion auf Reisen"
Vom 26. bis zum 28 März 2018 gingen Mainzer und Tübinger Studierende der Frage nach, was passiert, wenn die klassischen Orte religiöser Bildung verlassen werden und Lerngruppen eine Reise antreten. Auf dem Programm standen u. a. kirchenraumpädagogische Übungen in der Mainzer Augustinerkirche, eine Schifffahrt auf dem Rhein, ein paar gemeinsame Kilometer auf dem Jakobsweg sowie ein Besuch der Flughafenseelsorge in Frankfurt. Viele der Lerneinheiten, die zwischen theoretischem Input und praktisch-methodischen Experimenten angesiedelt waren, widmeten sich der Beziehungsgeschichte von Judentum und Christentum, etwa beim Besuch der Synagoge Mainz-Weisenau oder der Wernerkapelle in Bacharach. Geleitet wurde die Exkursion durch Andreas Menne (Mainz) und Lukas Ricken (Tübingen).

06.03.2018
THEOLOGIE LIVE - ein neues Angebot für Schülerinnen und Schüler der Oberstufe
15. Mai 2018 14 - 18 Uhr
Die beiden theologischen Fakultäten in Mainz bieten seit 2014 jährlich den Studientag "TheMa-Tag" ("Theologie in Mainz-Tag") an, der sich in Vorträgen und Workshops mit gesellschaftlich relevanten theologischen Fragestellungen beschäftigt.
Thema des Hauptvortrages 2018:
Niemand kann für sich alleine glauben" - Stimmt das? Die Frage nach dem Wert religiöser Tradition" (Gastreferent Prof. Dr. Rudolf Englert, Religionspädagoge an der Universität Duisburg-Essen)
In diesem Jahr laden wir erstmals auch Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler ein, um aktuelle universitäre Theologie zu erleben. Für diese Zielgruppe wird ein individuelles Programm vorbereitet! Hierzu gestalten Dozierende gemeinsam mit Studierenden Workshops für Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 10, die von den teilnehmenden Schüler/innen im Anschluss an den Hauptvortrag gewählt werden können. Alle Infos finden Sie hier.

25.11.2017
Neuerscheinung Jahrbuch der Religionspädagogik
Stefan Altmeyer / Rudolf Englert / Helga Kohler-Spiegel / Elisabeth Naurath / Bernd Schröder / Friedrich Schweitzer (Hg.):
Menschenrechte und Religionsunterricht.
Jahrbuch der Religionspädagogik (Band 33). Vandenhoeck & Ruprecht: Göttingen 2017.
"Menschenrechte“ sind zu einem zentralen Thema des Religionsunterrichts geworden, aber bislang fehlte eine fundierte didaktische Grundlegung. Gesellschaftliche, kirchliche, theologische und pädagogische Gründe sprechen gleichermaßen für eine nachhaltige Menschenrechtsbildung. Der Religionsunterricht kann dazu einen spezifischen Beitrag leisten, vor allem im Blick auf die Gottebenbildlichkeit des Menschen als Begründung einer unverlierbaren Würde, aber auch durch eine pädagogisch reflektierte Didaktik. Nicht zuletzt bietet dieser Unterricht zahlreiche Möglichkeiten, aktuelle Fragen einer an den Menschenrechten orientierten gesellschaftlichen Praxis aufzunehmen. Das Konzept des Bandes verbindet mehrere Dimensionen miteinander: Zunächst wird der aktuelle Stand der Diskussion über Menschenrechte vorgestellt – mit Beiträgen u.a. aus rechtlicher Sicht, aus der christlichen und islamischen Theologie, der Politikwissenschaft und der Religionspädagogik. Im zweiten Teil des Bandes werden Zugänge aus Pädagogik und Religionspädagogik sowie Religionsdidaktik sowie der Didaktik des Ethikunterrichts präsentiert. Zahlreiche didaktische Konkretionen entfalten Unterrichtsthemen – etwa zu Gender, Kinderrechten, Inklusion, Ökologie, aber auch Rassismus und Todesstrafe.

25.11.2017
Neuerscheinung Katechetische Blätter
Religiöse Dinge.
Bildung heißt, auf die Möglichkeiten der Dinge zu antworten. Wäre es also nicht Zeit für die religiöse Bildung, den Blick auf die Dinge zu wenden?
Im Auftaktartikel von Stefan Altmeyer, der die Idee zu diesem Heft hatte und es gemeinsam mit Rita Burrichter auf den Weg gebracht hat, stehen das religiöse Lernen und das Mehr der Dinge im Fokus. In den jahreszeitgemäßen literarisch-spirituellen Überlegungen von Jörg Seip wird deutlich, als was die Dinge da sind: als uns Gegebenes. Carla Schelle geht dem als was aus pädagogischer Persepektive nach und zeigt die bildende Wirkung der Dinge in Interaktion, Kommunikation und Konstitution von Wirklichkeit. Praxishinweise machen anschaulich, wie die Dinge das Denken beflügeln, das interreligiöse Lernen bereichern sowie Haltungen und Einstellungen von Jugendlichen produktiv irritieren. Sie machen auch anschaulich, was es an den Dingen, den religiösen zumal, theologisch zu bedenken gibt, wie es auch der Beitrag von Günter Kruck deutlich macht.

02.08.2017
Neuerscheinung Katechetische Blätter
"Leichte Sprache" ist der Titel der neuen Ausgabe der Katechetischen Blätter, die von Stefan Altmeyer und Dominik Blum betreut wurde. Unverständlicher und in diesem Sinne 'schwerer' Sprache begegnen wir regelmäßig. Keine Sprache wird allerdings so oft als schwer bezeichnet wie die religiöse. Vor allem in ihrer christlich-kirchlichen Form als Theologie und Verkündigung in Religionsunterricht, Katechese und Predigt ist sie für viele Menschen das Paradebeispiel für unverständliches Gerede. Ist es tatsächlich so, dass die Kirche und die von ihr verantwortete Glaubenskommunikation an ihrer Sprache verreckt, wie kürzlich ein junger Kommunikationsberater (Erik Flügge) in einem viel beachteten Buch behauptet hat?
Gegen eine 'schwere' Sprache mit Fremd- und Fachwörtern und langen Sätzen wird heute - nicht nur für Menschen mit Lernschwierigkeiten, Demenz oder mangelnden Deutschkenntnissen - eine leichte, verständliche Sprache gefordert und entwickelt. Wenn Verständlichkeit ein, ja vielleicht das Kriterium gelingenden Lehrens und Lernens ist, muss sich eine religionspädagogische Zeitschrift für das Thema 'leichte Sprache' interessieren. (Warum) Ist es so, dass die Sprache von Religionsunterricht, Katechese und Predigt oft als so schwer empfunden wird? Was steckt hinter der Forderung nach einer leichten Sprache? Welche Kriterien von 'Verständlichkeit' werden hier formuliert? Gibt es Beispiele einer 'leichten' Sprache, die diesen Kriterien und auch theologischen und religionspädagogischen Ansprüchen genügt? Und lassen sich Praxisbeispiele beschreiben, die zeigen können, wie Lernende und Lehrende von einer 'leichten Sprache' profitieren?