Herzlich willkommen auf der Seite des Seminars für Religionspädagogik, Katechetik und Fachdidaktik Religion!

Aktuelle Hinweise

10.2020
Neuerscheinung -  Jahrbuch: Judentum und Islam unterrichten. Göttingen: V&R.
An der Art, wie Judentum und Christentum im christlichen Religionsunterricht thematisiert werden, kann man zugleich Signifikantes über die christliche Religionspädagogik selbst ablesen. Zumeist wurden diese als Objekte aus christlicher Perspektive unterrichtet. Was aber, wenn zunächst jüdische und islamische Stimmen selbst eingeholt würden, wenn untersucht würde, unter welch komplexen Bedingungen religiöser, sozialer oder auch kultureller Art Muslime und Juden in Deutschland leben? Was wenn zugleich theologische, didaktische und methodische Grundierungen eingespielt würden und man analysierte, wie sich derzeit das Verhältnis von Judentum, Christentum und Islam unter den Herausforderungen zunehmender Säkularität und Heterogenität darstellte? Dann könnte sich daraus eine vieldimensionale Konstellation ergeben, die für die didaktische Erörterung von Judentum und Christentum höchst ertragreiche wie vielversprechende Perspektiven anbahnt. Genau solches unternimmt dieses Jahrbuch. Von erfahrungsbasierten Schlaglichtern über interdisziplinäre Perspektiven bis in didaktische Konkretionen hinein eröffnet es somit innovative Horizonte, die schließlich auch für Interreligiöses Lernen insgesamt relevant sind.

10.2020
Neuerscheinung - Forschungsgruppe REMEMBER: Erinnerung an den Holocaust im Religionsunterricht. Empirische Einblicke und didaktische Impulse.
Die internationale Studie REMEMBER ist die erste großeUntersuchung zur Erinnerung an den Holocaust imReligionsunterricht. Religionslehrkräfte sind im Unterricht, beiExkursionen und schulischen Veranstaltungen besondersengagiert, das Gedenken wachzuhalten. In der empirischenErhebung in Deutschland, Österreich und der Schweiz gebenerstmals mehr als 1200 Lehrkräfte Auskunft über ihreMotivationen, berichten über ihre didaktischen Realisierungen,positive Erfahrungen, aber auch über Widerstände undAmbivalenzen. Insgesamt zeigt die Studie die Chancen undPotentiale auf, die der Religionsunterricht hat, um dieErinnerung weiterzugeben und ein positives Bild deslebendigen Judentums zu zeichnen. Religionslehrkräfte leistendamit einen wesentlichen Beitrag zur Prävention vonAntisemitismus. An der Forschungsgruppe REMEMBER sindWissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von Universitätenund Hochschulen in Tübingen, Zürich, Wien, Mainz, Freiburg und München beteiligt.

 

23.06.2020
Zweites Lehr-Lern-Forschungslabor (LLF) der Fachdidaktik Kath. Religion
„We want you to act as you would in a crisis. I want you to act as if the house was on fire. Because it is.” (Greta Thunberg, Rede in Davos, Januar 2019)
“möchte ich zeigen, wie die Überzeugungen des Glaubens den Christen und zum Teil auch anderen Glaubenden wichtige Motivationen für die Pflege der Natur und die Sorge für die schwächsten Brüder und Schwestern bieten.“ (Papst Franziskus, Laudato Si´ 2015)
„Ökologisches Lernen im Religionsunterricht“ – unter dieser Überschrift gestalteten die Studierenden der Fachdidaktik Kath. Religion für zwei 9. Klassen der Kooperationsschule „Theresianum Mainz“ im digitalen Semester innovatives Unterrichtsmaterial für den Religionsunterricht im Homeschooling. Im Bewusstsein, dass aktuell insbesondere die jüngere Generation auf die Dringlichkeit ökologischer Fragen in der Gesellschaft hinweist, sollten insbesondere ökologische Alltagsfragen bei der Entwicklung passender Lerngelegenheiten im Fokus stehen. Ausgehend von dieser Herausforderung stellten sich dem Seminar die drei folgenden Kernfragen: Wie kann die religiöse Tradition zum ökologischen Lernen beitragen? Wie kann dieser Beitrag den Schüler*innen erschlossen werden? Wie kann kognitiv aktivierendes digitales Lernmaterial zur Selbsterarbeitung im Homeschooling erstellt werden?
Ein abschließender, im Rahmen des Homeschoolings durchgeführter Projekttag mündete schließlich in digitalen Podiumsdiskussionen, in denen, zusammen mit den moderierenden Studierenden, aus unterschiedlichen Perspektiven diskutiert wurde: „Fliegen oder nicht fliegen? – Ist das noch mit unserem ökologischen Gewissen und unserer Schöpfungsverantwortung vereinbar?!“ Die durchgeführte Videographie dieser intensiven Debatten ermöglichte dem fachdidaktischen Seminar anschließend die gemeinsame Analyse.
Die abschließenden Worte zu diesem „Lehr-Lern-Forschungslabor“ gehören den engagierten LLF-Moderator*innen: "Ich werde all' diese Erfahrungen positiv auf meinem weiteren Weg als angehende Lehrerin mitnehmen und bin vor diesem Hintergrund sehr dankbar, dass ich Teil dieses besonderen Projektes sein durfte, worin die Schüler*innen letztendlich sogar tatsächlich erkannt haben, dass ökologisches Lernen auch religiöses Lernen sein kann und nicht ausschließlich im Sozialkunde-, Erdkunde- oder Biologieunterricht verortet wird." (Studierende LLF Kath. Religion) Mehr Stimmen aus dem LLF finden Sie hier.
Für das nächste Semester plant das LLF Kath. Religion, in Kooperation mit der Evangelisch-Theologischen Fakultät, folgenden Schwerpunkt: „Religionsunterricht konfessionell-kooperativ“

08.04.2020
Informationen zu digital verfügbarer Literatur.
Aufgrund des Notbetriebs der Universität und der damit verbundenen Schließung der Bibliotheken sind Studierende vermehrt auf den Einsatz digital verfügbarer Literatur angewiesen. Unter Studienhilfen haben wir die empfehlenswerte religionspädagogische Literatur um im Netz verfügbare Nachschlagewerke und Zeitschriften ergänzt. Damit lassen sich viele religionspädagogische Themen auch gut von zu Hause aus erarbeiten. Bei Rückfragen zur passenden Literatur für das eigene Hausarbeitsprojekt wendet man sich am besten per Mail direkt an die entsprechenden Dozent*innen der Lehrveranstaltung. [lizenzfreies Bild: congerdesign]

23.03.2020
Maßnahmen zur Reduzierung von Corona-Infektionen.
Das Seminar für Religionspädagogik arbeitet derzeit aus dem Home Office. Alle Präsenz- und Sprechzeiten in den Büros sind mindestens bis zum verspäteten Semesterbeginn am 20. April 2020 eingestellt. Sie können uns aber gerne weiterhin per E-Mail kontaktieren. Die Adressen unserer Mitarbeiter*innen finden Sie in der Navigationsleiste links unter dem Reiter "Personen". Das allgeimeine E-Mail Postfach des Lehrstuhls wird ebenfalls regelmäßig abgerufen. Darüber hinaus sind wir für Sie auch telefonisch zu erreichen. Die Telefonnumer im Kontaktfeld rechts wird ins Home Office weitergeleitet. Wirbitten Sie daher, von dieser Option nur in dringenden Fällen Gebrauch zu machen.

04.02.2020
Erstes Lehr-Lern-Forschungslabor (LLF) der Fachdidaktik Kath. Religion.
Im Rahmen der am Seminar für Religionspädagogik neugeschaffenen Projektstelle der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ (Reformprojekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung) fand in diesem Wintersemester das erste „Lehr-Lern-Forschungslabor“ mit den Lehramtsstudierenden der Kath. Religionslehre (M.Ed.) statt. „Originale Begegnung am Mainzer Dom gestalten“ – unter dieser Überschrift gestalteten die Studierenden, unter der Leitung von Johannes Kerbeck, für eine 5. Klasse der Kooperationsschule „Theresianum Mainz“ innovatives Unterrichtsmaterial. Mehr Informationen zum Projekt finden sie hier.

30.01.2020
Das Lehr-Lern-Forschungslabor (LLF) Kath. Religion beim Tag der offenen Tür der JGU Mainz.
"Was verbindest du mit dem Mainzer Dom?" ...das haben die Mitarbeiter*innen der neugeschaffenen Projektstelle interessierte Schüler*innen und Fakultäts-Kolleg*innen beim diesjährigen Tag der offenen Tür gefragt, um mit ihnen über die innovative Lehramtsausbildung ins Gespräch zu kommen, an der sich seit Juli 2019 auch das Seminar für Religionspädagogik beteiligt. So schnappten sich zahlreiche Oberstufenschüler*innen ein bereitliegendes Tablet, um ihre Vorstellungen mit einem speziellen Pencil kreativ festzuhalten! Während diese interaktive Möglichkeit vielen sichtlich Freude machte, konnten sich die Interessierten darüber informieren, wie praxisnah die universitäre Ausbildung der Kath. Religionslehre in enger Kopplung mit den bildungswissenschaftlichen Studienanteilen erfolgt. …in diesem Semester mit dem Schwerpunktthema „Mainzer Dom“! Gerne geben wir hier einen Einblick in die großartigen Kunstwerke der lieben Kolleg*innen! Was verbinden Sie mit dem Mainzer Dom? Wie stellen Sie sich eine praxisnahe, universitäre Ausbildung der künftigen Religionslehrkräfte vor? Schreiben Sie uns gerne hier.

13.12.2019
Neuerscheinung - Werner Simon: Spuren der Geschichte - Band 2. Berlin: Lit Verlag.
Unter diesem Titel vereint der vorliegende Band 21 religionspädagogische Studien zur Geschichte der religiösen Bildung und Erziehung. Die Untersuchungen verbindet das Interesse an wirkungsgeschichtlich bedeutsamen historischen Entwicklungen im Bereich der neuzeitlichen katholischen Katechetik und Religionspädagogik des deutschen Sprachraums. Besondere Aufmerksamkeit finden dabei Zeiten epochaler Umbrüche und Neuorientierungen. Ausführliche Quellenzitate, gezielte Literaturhinweise und die beigefügten Register ermöglichen eine Nutzung des Bandes auch als Studienbuch. Mehr Informationen auf der Verlagsseite.

12.12.2019
Prof. Dr. Stefan Altmeyer im Interview: Wie sieht der Religionsunterricht der Zukunft aus?
Die Zahlder getauften Schüler nimmt immer weiter ab, es gibt Lehrermangel und die Forderungen nach Ersatzfächern werden lauter: Der Religionsunterricht in Deutschland steht vor einigen Problemen. Drei Experten erläutern, wie er in Zukunft aussehen könnte – und sind sich dabei nicht einig: Wo verortet sich der Religionsunterricht zwischen Konfession, Kooperation und Katechese? Den vollständigen Artikel von Christoph Brüwer finden sie hier. [Bildrechte: © KNA/Elisabeth Schomaker]

16.09.2019
Neuerscheinung - Jahrbuch: Reli - keine Lust und keine Ahnung? Göttingen: V&R.
Kinder und vor allem Jugendliche, die nur wenig „Lust auf Reli“ zeigen und auch „keine Ahnung“ davon zu haben scheinen, sind aus der alltäglichen Unterrichtserfahrung wohl allgemein bekannt. Auch in empirischen Untersuchungen wird immer wieder deutlich, dass der Unterricht keineswegs alle Schülerinnen und Schüler anzusprechen scheint. Austritte aus dem Religionsunterricht sind ein weiterer Hinweis auf die damit verbundenen Herausforderungen. Die Religionspädagogik hat sich bislang erstaunlich wenig auf diese Fragen und praktischen Herausforderungen eingelassen. Es ist an der Zeit, die Aufmerksamkeit neu zu justieren und sich auch den weniger erfreulichen Erfahrungen mit Religionsunterricht zu stellen. Der vorliegende Band geht dem Problem mangelnden Interesses und ausbleibender Unterrichtserfolge erstmals konsequent auf den Grund. Mehr Informationen auf der Verlagsseite.

28.06.2019
Gutenberg Stipendium 2019 geht an Johannes Kerbeck.

Johannes Kerbeck ist für seine herausragende religionspädagogische Masterarbeit (Master of Education) von der Stadt Mainz mit einem Gutenberg-Stipendium ausgezeichnet worden. Im Rahmen des Johannisfestes nahmen Kulturdezernentin Marianne Grosse und Oberbürgermeister Michael Ebling die Preisverleihung im Gutenberg-Museum vor. Unter dem provokanten Titel „Kirchengeschichte ist uninteressant und langweilig“ hat der Absolvent sich der Herausforderung gestellt, in einer ethnographischen Feldstudie die von Schulklassen im Rahmen des Religionsunterrichts genutzten Angebote an der Kathedrale des Bistums Mainz auf ihre kirchengeschichtsdidaktischen Möglichkeiten zu untersuchen. Aus den teilnehmenden Beobachtungen im Mainzer Dom gelang es ihm, die Möglichkeiten und Grenzen dieses außerschulischen, religiösen Lernortes zu verstehen und daraus einen eigenen religionsdidaktischen Ansatz zu entwerfen und zu erproben, der deutlich machen kann: Kirchengeschichte ist nicht uninteressant und langweilig! „Somit wird bei dieser Arbeit auf geradezu ideale Weise deutlich, wie sich universitäres Forschen und schulisches Lernen durch den Bezug zu herausragenden Orten Mainzer Geschichte und Kultur miteinander verschränken lassen“, so der Betreuer, Professor Stefan Altmeyer. Das Gutenberg-Stipendium der Stadt Mainz wird seit 1946 für besonders förderungswürdige Abschlussarbeiten verliehen, die einen Bezug zur Stadt Mainz und dem Erbe Gutenbergs haben. Johannes Kerbeck wird seine Forschung in einem Dissertationsprojekt am Seminar für Religionspädagogik fortsetzen. [Bildrechte ©Markus Kohz, Internationale Gutenberg-Gesellschaft]

01.04.2019
Neuerscheinung - Katechetische Blätter: Ökologisches Lernen.
Diese Ausgabe widmet sich mit dem Schwerpunkt »Ökologisches Lernen« einem hoch aktuellen Thema. Die Beiträge entwickeln Ideen für ein nachhaltiges Umwelthandeln und zeigen, wie religiöses Lernen in Unterricht und Gemeinde ökologisch werden kann. Die Botschaft des Heftes: Es ist dringend an der Zeit ist, dass ein verantwortungsvolles Bewusstsein für die unumgängliche ökologische Wende endlich »Schule macht«. Der zweite Teil des Heftes beschäftigt sich mit bibelwissenschaftlichen Fragen: Er legt zum einen ein Augenmerk auf die Materialität und die ästhetischen Komponenten von Bibelausgaben und fragt nach der Bedeutung dieser materiellen Gestalt für die Begegnung mit dem Wort Gottes. Vorgestellt wird zudem das »Bible Art Journaling«, also verschiedene Formen kreativer Auseinandersetzungen mit biblischen Texten. Mehr Informationen auf der Verbandsseite.

06.03.2019
Theologie Live - ein Angebot für Schülerinnen und Schüler der Oberstufe.
Die beiden theologischen Fakultäten in Mainz bieten seit 2014 jährlich den Studientag „TheMa-Tag“ („Theologie in Mainz - Tag“) an, der sich in Vorträgen und Workshops mit gesellschaftlich relevanten theologischen Fragestellungen beschäftigt. Das Thema des Hauptvortrages 2019 von Gastreferent Dr. Dr. h.c. Volker Jung (Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau) lautet: „Von Mensch zu Mensch – analoge und digitale Kommunikation in einer erweiterten Welt“. Auch in diesem Jahr laden wir interessierte Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler ein, um aktuelle universitäre Theologie zu erleben. Für diese Zielgruppe wird ein individuelles Programm vorbereitet! Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

01.03.2019
Neuerscheinung - Stefan Altmeyer et al: Weltbilder: Glaube - Naturwissenschaft. Münster: Comenius.
Die Frage nach dem Glauben angesichts naturwissenschaftlicher Weltzugänge stellt den roten Faden dar, der die in diesem Buch zusammengestellten Texte miteinander verbindet – vom theologischen ‚Klassiker‘ über naturwissenschaftliche Selbstreflexionen bis hin zu aktuellen empirischen Erkenntnissen und Unterrichtsvorschlägen. Der erste Teil nimmt dabei den Ausgang bei erkenntnistheoretischen Grundfragen der Naturwissenschaften. Daran anschließend widmet sich der zweite Teil ausdrücklich dem Verhältnis von Theologie und Naturwissenschaften. Der dritte Teil wendet den Blick auf religiöse Lernprozesse und beleuchtet typische religionspädagogische Spannungsfelder. Der abschließende vierte Teil stellt schließlich unterschiedliche didaktische Wege vor, diese Spannung zwischen Glaube und Naturwissenschaft fruchtbar zu machen. Mehr Informationen auf der Institutsseite.

21.01.2019
Tag der offenen Tür an der JGU.
Am 30.01.2019 findet der jährliche Tag der offenen Tür der JGU für studieninteressierte Schüler/-innen statt. Unter dem Hashtag #student4aday erkunden Schüler/-innen vieler Schulen den Campus, schnuppern in Lehrveranstaltungen rein und sammeln tolle Eindrücke, die ihnen bei der anstehenden Studienwahl helfen können. Das Lehr-Lern-Forschungslabor wird im Rahmen dieser Veranstaltung vertreten sein und sich von 10-16 Uhr vor der Bereichsbibliothek des Philosophicums präsentieren. Alle Interessierten sind eingeladen, vorbeizuschauen und sich an unserem interaktiven Stand ein Bild von der Projektarbeit zu machen. Mehr Informationen gibt's hier.

20.07.2018
Neuerscheinung - Katechetische Blätter: Digital Natives.
Seit sie denken können, sind heutige junge Menschen mit Smartphones, Internet & Co. vertraut und kennen damit keine Zeit in ihrem Leben ohne die vielfältigen Möglichkeiten der digitalen Medien. Die biografische Prägung dieser »Ureinwohner der digitalisierten Welt« bewirkt neue Formen der Kultur, des Denkens und des Glaubens, der sich Schule und Kirche nicht entziehen können. Die neue Ausgabe der Katechetischen Blätter, konzipiert von Stefan Altmeyer und Helena Stockinger, widmet sich diesmal den 'Digital Natives' und ihrer religiösen Subjektwerdung in Zeiten des Internets.Mehr Informationen auf der Verbandsseite.

05.04.2018
Exkursion zum Thema "Religion auf Reisen".
Vom 26. bis zum 28 März 2018 gingen Mainzer und Tübinger Studierende der Frage nach, was passiert, wenn die klassischen Orte religiöser Bildung verlassen werden und Lerngruppen eine Reise antreten. Auf dem Programm standen u. a. kirchenraumpädagogische Übungen in der Mainzer Augustinerkirche, eine Schifffahrt auf dem Rhein, ein paar gemeinsame Kilometer auf dem Jakobsweg sowie ein Besuch der Flughafenseelsorge in Frankfurt. Viele der Lerneinheiten, die zwischen theoretischem Input und praktisch-methodischen Experimenten angesiedelt waren, widmeten sich der Beziehungsgeschichte von Judentum und Christentum, etwa beim Besuch der Synagoge Mainz-Weisenau oder der Wernerkapelle in Bacharach. Geleitet wurde die Exkursion von Andreas Menne (Mainz) und Lukas Ricken (Tübingen).

06.03.2018
Theologie Live - ein neues Angebot für Schülerinnen und Schüler der Oberstufe
Die beiden theologischen Fakultäten in Mainz bieten seit 2014 jährlich den Studientag "TheMa-Tag" ("Theologie in Mainz-Tag") an, der sich in Vorträgen und Workshops mit gesellschaftlich relevanten theologischen Fragestellungen beschäftigt. Das Thema des Hauptvortrages 2018 von Gastreferent Prof. Dr. Rudolf Englert (Religionspädagoge an der Universität Duisburg-Essen) lautet:
"Niemand kann für sich alleine glauben" - Stimmt das? Die Frage nach dem Wert religiöser Tradition". In diesem Jahr laden wir erstmals auch Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler ein, um aktuelle universitäre Theologie zu erleben. Für diese Zielgruppe wird ein individuelles Programm vorbereitet! Hierzu gestalten Dozierende gemeinsam mit Studierenden Workshops für Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 10, die von den teilnehmenden Schüler/innen im Anschluss an den Hauptvortrag gewählt werden können. Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

25.11.2017
Neuerscheinung - Jahrbuch: Menschenrechte und Religionsunterricht. Göttingen: V&R.
"Menschenrechte“ sind zu einem zentralen Thema des Religionsunterrichts geworden, aber bislang fehlte eine fundierte didaktische Grundlegung. Gesellschaftliche, kirchliche, theologische und pädagogische Gründe sprechen gleichermaßen für eine nachhaltige Menschenrechtsbildung. Der Religionsunterricht kann dazu einen spezifischen Beitrag leisten, vor allem im Blick auf die Gottebenbildlichkeit des Menschen als Begründung einer unverlierbaren Würde, aber auch durch eine pädagogisch reflektierte Didaktik. Nicht zuletzt bietet dieser Unterricht zahlreiche Möglichkeiten, aktuelle Fragen einer an den Menschenrechten orientierten gesellschaftlichen Praxis aufzunehmen. Mehr Informationen auf der Verlagsseite.

25.11.2017
Neuerscheinung - Katechetische Blätter: Religiöse Dinge.
Bildung heißt, auf die Möglichkeiten der Dinge zu antworten. Wäre es also nicht Zeit für die religiöse Bildung, den Blick auf die Dinge zu wenden?
Im Auftaktartikel von Stefan Altmeyer, der die Idee zu diesem Heft hatte und es gemeinsam mit Rita Burrichter auf den Weg gebracht hat, stehen das religiöse Lernen und das Mehr der Dinge im Fokus. In den jahreszeitgemäßen literarisch-spirituellen Überlegungen von Jörg Seip wird deutlich, als was die Dinge da sind: als uns Gegebenes. Carla Schelle geht dem als was aus pädagogischer Persepektive nach und zeigt die bildende Wirkung der Dinge in Interaktion, Kommunikation und Konstitution von Wirklichkeit. Praxishinweise machen anschaulich, wie die Dinge das Denken beflügeln, das interreligiöse Lernen bereichern sowie Haltungen und Einstellungen von Jugendlichen produktiv irritieren. Mehr informationen auf der Verbandsseite.

02.08.2017
Neuerscheinung - Katechetische Blätter: Leichte Sprache.
"Leichte Sprache" ist der Titel der neuen Ausgabe der Katechetischen Blätter, die von Stefan Altmeyer und Dominik Blum betreut wurde. Unverständlicher und in diesem Sinne 'schwerer' Sprache begegnen wir regelmäßig. Keine Sprache wird allerdings so oft als schwer bezeichnet wie die religiöse. Vor allem in ihrer christlich-kirchlichen Form als Theologie und Verkündigung in Religionsunterricht, Katechese und Predigt ist sie für viele Menschen das Paradebeispiel für unverständliches Gerede. Ist es tatsächlich so, dass die Kirche und die von ihr verantwortete Glaubenskommunikation an ihrer Sprache verreckt, wie kürzlich ein junger Kommunikationsberater (Erik Flügge) in einem viel beachteten Buch behauptet hat? Gegen eine 'schwere' Sprache mit Fremd- und Fachwörtern und langen Sätzen wird heute - nicht nur für Menschen mit Lernschwierigkeiten, Demenz oder mangelnden Deutschkenntnissen - eine leichte, verständliche Sprache gefordert und entwickelt. Mehr Informationen auf der Verbandsseite.