Stimmen aus dem LLF

„"Ökologisches Lernen ist religiöses Lernen?!" Unter dieser Frage wurde der Projekttag mit den Schüler*innen einer neunten Klasse in einer digitalen und somit unter besonderen Umständen stattfindenden Podiumsdiskussion veranstaltet. Im Kontext der digitalen Lehre stellte dies eine besonders wertvolle Erfahrung dar: Mit Schüler*innen virtuell über ökologische Fragen und eine damit verbundene Schöpfungsverantwortung virtuell zu diskutieren, hat verdeutlicht, dass solche Projektarbeiten auch unter besonderen und erschwerten Bedingungen möglich sind. Der direkte Austausch mit den Jugendlichen wirkte dabei besonders motivierend, da die zuvor konzipierten Unterrichtsmaterialien nicht nur theoretisch erstellt, sondern auch direkt von uns ausprobiert werden konnten, sodass wir Studierende kontinuierlich miterlebt haben, wie unser Projekt allmählich gewachsen ist und sich von einer theoretischen Fundierung zu einer praktischen Umsetzung entwickelt hat. Ich werde all' diese Erfahrungen positiv auf meinem weiteren Weg als angehende Lehrerin mitnehmen und bin vor diesem Hintergrund sehr dankbar, dass ich Teil dieses besonderen Projektes sein durfte, worin die Schüler*innen letztendlich sogar tatsächlich erkannt haben, dass ökologisches Lernen auch religiöses Lernen sein kann und nicht ausschließlich im Sozialkunde-, Erdkunde- oder Biologieunterricht verortet wird.“ (Studierende LLF Kath. Religion)

 

„Im Rahmen des LLF "Ökologisches Lernen im RU" hatte ich die Möglichkeit, eine Podiumsdiskussion digital mit Schüler*innen der 9. Klasse durchzuführen. Allein die Tatsache, dass das Material, das wir in den fünf Neigungsgruppen erstellt haben, wirklich an Schüler*innen getragen wird, war eine große Motivation, die Aufgaben in den Neigungsgruppen ordentlich zu planen. Zusätzlich durfte ich die Moderation in einer digitalen Podiumsdiskussion mit sechs Schüler*innen übernehmen. Dies bot mir viele Lernmöglichkeiten:
- Authentischer Kontext: Es ist etwas anderes, wenn man Material erstellt und weiß, dass es eigentlich vorerst nicht genutzt wird. Aus diesem Grund begrüße ich es sehr, dass es wirklich von Schüler*innen bearbeitet wurde.
- Umsetzung der Theorie in die Praxis: Es war eine gute Möglichkeit, unser Wissen über die Alltagsorientierungen und über das Vorgehen praktisch auszuprobieren. Es hat sich gezeigt, dass die Planung gut durchdacht war und es aus diesem Grund zu einer guten Diskussion kam.
- Nachträgliche Reflexion: Ich finde es außerdem gut, dass wir nun gemeinsam im Seminar die Podiumsdiskussionsausschnitte sichten und gemeinsam auswerten. Diese Art von Reflexion mit aufgenommenem Material von sich selbst gibt es normalerweise nicht oft.
Insgesamt finde ich das LLF sehr unterstützenswert, da es wirklich eine gute Brücke zwischen Theorie und Praxis während der Lehrer*innenausbildung schlägt. Es gibt noch keinen hohen Druck wie im Referendariat und trotzdem erhält man ein ausführliches Feedback.“
(Studierende LLF Kath. Religion)

 

„Die digitale Podiumsdiskussion, die ich im Rahmen meines Theologie-Seminars durchführen durfte, stellte sich schnell als einzigartige Chance heraus, dem Forschungsstand zum Thema "Digitales Unterrichten" neues Wissen zu liefern und gleichzeitig dieses innovative Forschungsfeld durch positive Ergebnisse zu legitimieren. Dadurch, dass mein Versuch der Gestaltung eines ordentlichen durchgeführten digitalen Unterrichts aufgezeichnet wurde, habe nicht nur ich, sondern alle, die Möglichkeit, mein Verhalten auf erfolgreiche und weniger erfolgreiche Faktoren zu untersuchen. Dies ermöglicht nicht nur mein eigenes Wachstum, sondern auch den Wissenszuwachs der Wissenschaft selbst.“ (Studierender LLF Kath. Religion)